Blogreihe: 10 Tipps wie Sie sich vor Cyberangriffen schützen

Sich als Unternehmen gegen Cyberangriffe zu schützen ist heute nicht mehr nur eine Empfehlung, sondern zwingend notwendig. Die Frage ist nicht ob, sondern wann ein Unternehmen in Kontakt mit Cybersecurity kommt. In unserer Blogreihe „10 Tipps wie Sie sich vor Cyberangriffen schützen“ geben wir Ihnen 10 nützliche Tipps an die Hand, wie Sie sich und Ihr Unternehmen vor Cyberangriffen schützen können.

Einer unserer Tipps: Monitoring

Überwachen Sie Ihre kritischen Komponenten im Netzwerk (Applikationen, Server etc.) mittels einer Monitoring-Lösung.

Was ist eine Monitoring-Lösung?

Mittels einer Monitoring-Lösung überwachen Sie automatisiert und zentral je nach Bedarf Ihre komplette IT-Infrastruktur. Sie haben also beispielsweise die Möglichkeit, wichtige Komponenten wie Server, Applikationen oder auch Websites zu überwachen. Durch diese Überwachung wird es möglich, potentielle Ausfälle und Störungen frühzeitig zu beheben und zu reagieren.

Beispiel-Szenario

Nehmen wir nun an, Sie möchten einen „wichtigen“ Server inklusive der Applikation „Pro ERP“ in Ihrer IT-Infrastruktur überwachen. Im ersten Schritt wird definiert, was genau überwacht werden soll. Sie entscheiden sich für folgende Überwachungen:

  • Ist der Server grundsätzlich erreichbar?
  • Hat die Festplatte des Servers noch genügend freie Kapazität?
  • Sind sämtliche Dienste der Applikation „Pro ERP“ gestartet?
  • Hat das tägliche Backup funktioniert?
  • Wie viele Benutzer sind aktuell in der Applikation „Pro ERP“ angemeldet?
  • Wie viele fehlgeschlagene Anmeldeversuche gibt es?

Aufgrund dieser Anforderungen werden nun sogenannte „Sensoren“ in der Monitoring-Lösung konfiguriert und aktiviert. Sobald die Konfiguration steht, erhalten Sie über einen Webbrowser oder auch über eine Smartphone-App Zugriff auf das Monitoring. Zusätzlich können E-Mail- sowie auch SMS-Benachrichtigungen eingerichtet werden.

Sie sehen nun also auf einen Blick die konfigurierten Sensoren sowie den Status dazu. Bei den meisten Lösungen werden drei Farben genutzt:

  • rot = Fehler
  • gelb = Warnung
  • grün = OK

Wie Sie nun vielleicht bereits erahnen können, sind diese unterschiedlichen Farben/Stati sehr aussagekräftig. Wechselt also beispielsweise der Sensor „Wie viele fehlgeschlagene Anmeldeversuche gibt es?“ in den Status „gelb“, gibt es grundsätzlich noch keinen Grund zur Panik aber es ist eine rasche Intervention nötig. Der IT-Supporter kann nun die nötigen Massnahmen einleiten und die Benutzer können ohne Störung weiterarbeiten. Nehmen wir nun an, es wäre keine Monitoring-Lösung im Einsatz:

  • Ein möglicher Angriff auf die Applikation „Pro ERP“ würde nicht bemerkt werden und die Auswirkung könnte existenzbedrohend sein.

Aufgrund des konfigurierten Sensors war es dem IT-Supporter jedoch möglich, vorgängig und proaktiv die nötigen Massnahmen einzuleiten, damit die Benutzer erst gar nichts davon mitbekommen.

Was gibt es für Installationsszenarien?

Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, wie eine Monitoring-Lösung installiert werden kann. Einerseits ist es möglich, die Lösung bei Ihnen vor Ort zu installieren. Diese Lösung empfehlen wir jedoch klar nicht. Wenn Ihre Infrastruktur nicht mehr läuft ist die Möglichkeit hoch, dass auch das Monitoring nicht mehr läuft. Somit bemerken Sie also unter Umständen den Ausfall gar nicht und die gesamte IT-Infrastruktur steht still.

Als IT-Dienstleister mit jahrelanger Erfahrung im Bereich IT-Monitoring bieten wir eine Monitoring-Lösung zum monatlichen Fixpreis an. Melden Sie sich bei Interesse gerne für ein konkretes Angebot.

Fazit

Wie Sie in diesem Blogbeitrag erfahren haben, kann eine Monitoring-Lösung sich anbahnende Probleme und Vorfälle frühzeitig und automatisch erkennen. Zudem können auch sicherheitsrelevante Punkte abgedeckt werden. Dadurch wissen Sie als IT-Verantwortliche(r) zu jederzeit, ob Ihre IT-Systeme einwandfrei laufen oder ob Sie in der nächsten Zeit in ein Problem laufen werden. Dadurch erhalten Sie auch glasklare und transparente Statistiken zu der Verfügbarkeit Ihrer Systeme. Genau dieser Punkt kann auch für die Messung der Verfügbarkeit sehr interessant sein und Sinn machen.

Es empfiehlt sich, vorgängig klar zu definieren, welche Komponenten und Systeme für Sie wichtig oder sogar kritisch sind. Dadurch lassen sich dann entsprechend die Sensoren parametrisieren und gemäss Ihren Bedürfnissen einrichten.

Die Möglichkeiten sind enorm: Grundsätzlich kann alles, je nach Komplexität natürlich mit einem gewissen Aufwand, überwacht werden.

Ich hoffe, wir konnten Ihnen mit diesem Beitrag das Thema Monitoring etwas näher bringen. Melden Sie sich bei Fragen gerne bei uns.

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